Mitten im Herzen Berlins, liegt ein kleines, ruhiges Gewässer, das viele Berlinbesucher:innen schlicht übersehen: der Piano-See. Dabei lohnt sich ein Abstecher zu dieser versteckten Wasseroase ganz besonders.
Seinen Namen verdankt der See dem italienischen Stararchitekten Renzo Piano, der in den 1990er Jahren als Masterplaner des Quartiers maßgeblich das heutige Gesicht des Potsdamer Platzes geprägt hat.
Aus dem Piano See erhebt sich außerdem die 14 Meter hohe Skulptur „Galileo“ von Mark di Suvero. Deren Stahlstreben sind so angeordnet sind, als würden Blitze entgegen ihrer eigentlichen Einschlagrichtung in den Himmel schießen. Benannt nach dem italienischen Naturwissenschaftler Galileo Galilei, kommentiert di Suveros Monumentalskulptur auch die Forschung des Universalgenies zur Schwerkraft.
Das rund 1,3 Hektar große Areal des Sees überrascht mit einer bemerkenswerten Artenvielfalt: sogar Schildkröten schwimmen ruhig durch das klare Wasser, während ringsherum der Verkehr der Großstadt kaum zur Ruhe kommt. Genau dieser Kontrast macht den Piano-See so besonders. Ein Ort der Stille, nur wenige Schritte entfernt vom pulsierenden Treiben des Potsdamer Platzes.
Der Piano-See ist längst ein Geheimtipp unter Berlinern und Reisenden geworden, die dem Trubel der Stadt kurz entkommen möchten. Wer hier sitzt, vergisst für einen Moment, dass er sich mitten in einer Metropole befindet — und versteht, warum Renzo Pianos Vision für den Potsdamer Platz weit mehr war als nur Architektur.

Essen & Trinken
Moderne Küche und authentisches japanisches Sushi am Potsdamer Platz

Sehenswürdigkeiten
Kunstinstallationen am Potsdamer Platz - von künstlerischen Treppen bis zu bunten Säulen

Unterhaltung
Von Telefonzelle zur Tanzfläche – willkommen in der wohl kleinsten Disco Berlins

Sehenswürdigkeiten
Originale Mauerreste am Potsdamer Platz